Ausrüstung für Skitouren: #3 – Bekleidung

Prolog

Ausrüstunglisten für Ausflüge im Schnee gibt es viele.
Wir geben euch einen Einblick in unsere persönlichen Equipment-Erfahrungen. Vielleicht erleichtern wir euch damit die ein oder andere Kaufentscheidung…

Ausrüstung für Skitouren: #3 – Bekleidung

Wichtiger noch, als die Ski- sowie Sicherheitsausrüstung ist eigentlich die richtige Bekleidung am Berg. Perfekt passende Schuhe oder der neueste Pieps sind nutzlos, wenn man vor Kälte erfriert.

Underwear

Engnliegend, wenig Nähte, keine reine Baumwolle. Ich nutze enge Shorts (quasi Hot Pants für Männer;-) und ein Tank-Top. Für wärme Temperaturen macht ein dünnes T-Shirt Sinn, denn damit sind zumindest die Schultern geschützt, sofern man ohne Langarm unterwegs ist.

Ich verwende und empfehle [Northland Shorts und Tank-Top].

Baselayer

Wie der Name schon sagt – die Basis. Quasi das Fundament, auf dem das Haus errichtet wird. Primär scheiden sich hier die Geister in Fans von Merino oder Kunstfasern. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Bei der Funktion punktet Kunstfaser, bei der Geruchsbildung Merino. Mittlerweile gibt es auch Hersteller, die beides in einem Kleidungsstück verarbeiten. Reine Baumwolle ist definitiv NICHT zu empfehlen – denn die wird nur feucht und unangenehm kalt.

Ich schwöre seit Jahren auf die Baselayer-Kombi von X-Bionic und wurde noch nicht enttäuscht. Features: wärmt bei Kälte, kühlt bei Hitze, Kompressionsform (am Anfang gewöhnungsbedürftig), schnelltrocknend. Nachteil: teuer. Geruchsbildung ist normal.

Merino habe ich in unterschiedlicher Form probiert und bin jedoch nie das Kratzen losgeworden. Außerdem trocknet es langsamer.

Absolut empfehlen kann ich ¾ Unterhosen – v.a. bei kühleren Temperaturen. Bei komplett langen kommen sich Stutzen und Unterhose in die Quere (Falten, Wundstellen).

Für den Oberkörper eignen sich Longsleeve-Shirts besser als kurze, denn damit ist man flexibler.

Ich verwende und empfehle [X-Bionic ¾ Pant und Langarm-Shirt].

Gilet

Über dem Langarmshirt trage ich gerne ein windabweisendes Gilet mit durchgängigem Front-RV und Brusttasche. Darin lässt sich das Handy körpernah tragen. Achtet auf einen leichten Stoff und verzichtet auf unnötig schweres Softshell (wird oft von Billigherstellern verarbeitet). Ggf. könnt ihr dieses sogar direkt über der Underwear tragen, wenn es heiß wird.

Ich habe auch Daunengilets – allerdings neigen diese dazu, insbesondere am Rücken, nass zu werden. Außerdem heizen mir die zu viel.

Ich verwende und empfehle [Montura Gilet].

Jacke

Als Wetterschutz nutze ich eigentlich immer eine 2,5-3 Layer Hardshell. Softshell finde ich nicht so toll, denn die sind im Verhältnis schwer und bieten keinen vollständigen Wetterschutz. Bei modernen Membranen ist die Atmungsaktivität bei Hardshells bereits hervorrangend. Zudem verfügen viele Hardshells über Belüftungs-RVs unter den Achseln – darauf solltet ihr unbedingt achten!

Von schweren Gore-Tex-Pro Jacken bin ich mittlerweile abgekommen (schwer, hart, unangenehm direkt auf der Haut, knistern) und bevorzuge weichere Membranen. Begeistert bin ich von Dermizax, das aus meiner Sicht den Gore-Pro-Jacken in nichts nachsteht. Bedenkt bitte auch, dass ihr im Winter praktisch nie in Regen kommt. Wenn, dann Schneefall. D.h. die Jacken müssen weniger Nässe standhalten als bei Regen!

Bzgl. Features: lange Ärmel mit Klettverschlüssen zum enger stellen, Rückenteil länger, Taschen nach persönlichem Geschmack (ich stehe auf Brusttasche innen und außen plus 2 an den Seiten über der Hüfte). Ganz wichtig: eine gut verstellbare Kapuze, unter die auch ein Helm passt – mit Schild. Hohe Kragen schützen bei Wind und sind besonders mit asymmetrischen Zips komfortabel. Auch wenn ich bis dato nur symmetrische Zips auf meinen Jacken nutze und ebenfalls glücklich bin. Bei den nochwertigeren Jacken werden meist 2-Wege-RVs verbaut – was ich euch empfehle.

Achja: wenn möglich sind verstärkte, dunkle (!) Partien auf den Schultern empfehlenswert. Dunkel deshalb, da die Ruckträger oft für unschöne Verfärbungen sorgen.

Eine Verstellmöglichkeit beim unteren Bund ist glücklicherweise quasi Standard. Ein Schneefang klingt nett – habe ich bis dato jedoch nie vermisst. Allerdings war ich (leider) noch nie im metertiefen Powder, wie z.B. in Kanada oder Japen – wo das sicher Sinn macht.

Ich verwende und empfehle [Bergans Storen Jacket mit Dermizax Membran].

Hose

Im Gegensatz zur Jacke reicht hier für mich meist atmungsaktiveres Softshell und es darf auch ein günstigeres Modell sein. Wichtig ist eine gute Passform, die alle Körperbewegungen zulässt. Hosenträger nehme ich immer runter und nutze einen Gürtel. Ebenfalls wichtig: seitliche Belüftungsmöglichkeit, 2 Taschen unter der Hüfte (1 davon groß genug für LVS-Gerät, auch wenn dieses am Oberkörper getragen werden sollte), 1 Seitentasche auf dem Oberschenkel für Karte, Stirnband oder ähnliches, Zips bei den Beinabschlüssen mit denen sich die Hose bei den Stiefeln weitermachen lässt, verstärkter Abrieb-/Kantenschutz auf der Fußinnenseite und Innengamaschen.

Wenn es wirklich nass ist sowie im Frühjahr nutze ich manchmal eine Hardshell mit durchgehendem Seiten-RV. Der große Nachteil: Atmungsaktivität, keine Isolation und wenn der RV bricht hat man unter Umständen ein großes (teures) Problem. Dafür hat man 100% Flexibilität bei der Belüftung, super Nässeschutz, man kann die Hose auch mit angezogenen Stiefel an-/ausziehen und ggf. komplett hochrollen. Im Frühjahr gehe ich gerne mit einer leichten Short und nehme die Hardshell für die Abfahrt mit 🙂 Das sieht für andere zwar lustig aus – ich find’s aber echt komfortabel!

Große, schlanke Menschen tun sich bei der Suche nach passenden Modellen oft schwer. Hier hilft ein Blick zum Sortiment von Arcteryx. Die haben viele Modelle in normal/short/tall – und zwar auch in bunten Farben. Die Preise bleiben verhältnismäßig überschaubar.

Ich verwende und empfehle Softshell [Arcteryx Procline FL Tall] bzw. Hardshell [Arcteryx Beta AR Tall], im Frühjahr evtl. zusätzlich (!) eine dünne Short [Montura].

Isolationsjacke

Unverzichtbar bei Wintertouren! Daune hat ein besseres Wärme-Gewichtverhältnis – wärmt im feuchten Zustand allerdings nicht. Ich bevorzuge Primaloft. Eine wind- und wasserdichte Aussenhülle ist klar von Vorteil. Eine Kapuze ist ebenfalls praktisch. Denkt auch daran, dass ein Körper im Notfall rasch auskühlt – daher ist eine Isolationsjacke wirklich wichtig. Vielleicht auch für andere verunfallte Personen…

Ich verwende und empfehle eine Primaloft-Jacke [Arcteryx Proton LT Hoodie] .

Halstuch

Ein Buff nimmt nicht viel Platz im Rucksack weg und schützt den Hals. Im worst-case kann er auch als Haube genutzt werden.

Ich verwende und empfehle [No-name Buff-ähnliches Halstuch] .

Kappe / Sonnenhut

Im Frühjahr unverzichtbar, im Winter schätze ich eine Kappe, denn die schützt nicht nur den Kopf sondern auch ein wenig die Augen. Mit einer Schirmkappe kommen auch keine Schneeflocken von oben hinter die Brille.

Ich verwende und empfehle eine Kappe [no-name mit Schirm], im Frühjahr ein leichter Sonnenhut mit Lichtschutzfaktor [The North Face].

Haube, Stirnband

In meinem Rucksack findet sich immer beides. Für den Aufstieg ein leichtes Stirnband – evtl. mit Schirmkappe darüber. Wenn es kühler wird eine Haube. Ein innenseitiges FleeceBand wärmt nochmals zusätzlich die Ohren.

Ich verwende und empfehle ein Stirnband [Skinfit], sowie eine Haube [Black Diamond].

Handschuhe

Ebenfalls immer in doppelter Ausführung. Für den Aufstieg ein dünnes, atmungsaktives Paar – z.B. aus Fleece. Für die Abfahrt Primaloft-Fäustlinge mit wasserdichter Aussenhülle.

Ich verwende und empfehle dünne [no-name], sowie Fäustlinge [Ortovox].

Primaloft-Rock (für Damen)

Steffi schwört auf ihren Primaloft-Rock, da dieser Körperbereich gerade bei Damen sehr empflindlich reagiert. Insbesondere bei der Gipfelrast und Abfahrt.

Steffi verwendet und empfiehlt [Skinfit Primaloft-Rock].

Ski-Stutzen

Mit Verstärkungen dort wo es Sinn macht. Eher zu klein, als zu groß (Falten führen zu Wundstellen). So hoch, dass sie über den Stiefel reichen. Idealerweise aus einem Material, das geruchshemmend ist 😉

Ich verwende und empfehle [X-Socks Skitouring].

Gesichtsmaske

Sollte es wirklich sehr kalt/windig werden oder hoch hinausgehen. Ich habe allerdings noch nie eine verwendet, da ich in diesen Fällen mit Kälteschutzcreme ausgezeichnete Erfahrungen gemacht habe.

Ich verwende und empfehle Kälteschutzcreme [Weleda]; alternativ eine no-name Gesichtsmaske.

Ihr seid anderer Meinung, habt hilfreiche Erfahrungen gemacht oder wertvolle Tipps? Dann hinterlasst doch bitte einen Kommentar unter diesem Beitrag!

Übersicht

Aufgrund der Vielschichtigkeit des Themas haben wir dieses in folgende Schwerpunkte gegliedert:

Zusätzlich findest du hier eine zusammenfassende Mindmap-Grafik mit den wichtigsten Schlagworten:

Ausruestung

Wer hat getestet?

Mario geht seit vielen Jahren im Durchschnittlich 80 Skitouren pro Saison und verfügt dadurch über viel Erfahrung im Bereich Ausrüstung. Nach den allgemeineren Infos findest du in der [Klammer] jeweils das Setup, das ich nutze bzw. empfehle.

Dieses eigentlich sich für Ottonormalverbraucher und fällt unter die Kategorie „Allround – One for all„. Natürlich gibt es für bestimmte Einssätze (wie z.B. im Rennbereich, Powderdays) passenderes Material – aber nicht jede/r möchte 3 Paar Ski in der Garage stehen haben…

Fazit

Die Wahl der richtigen Ausrüstung für Skitouren ist eine komplexe Angelegenheit – insbesondere für EinsteigerInnen. 

Es gibt auch nicht DIE richtige Ausrüstung für alle und jeden Einsatzzweck, sondern jeder muss für sich die richtige Kombination finden!

Bitte achtet auf Qualität und Gegenstände, die 100% zu euch und euren Bedürfnissen passen. Spart nicht am falschen Fleck!

Bei uns war’s so, dass wir nach den ersten Saisonen einiges dazu gelernt haben. Von diesen Erkenntnissen könnt ihr hier profitieren!

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9 Comments

  1. […] #3 – Bekleidung […]

  2. Dominik 8. Januar 2018 at 09:47 - Reply

    LVS-Gerät gehört nicht in die Hose, sondern immer an den Oberkörper. Der Oberkörper kann beim sondieren leichter getroffen werden und man ist beim Ausgraben i.d.R. näher am Kopf was eine frühere Sauerstoffzufuhr gewährleisten kann. Außerdem nimmt das LVS in der Hose statistisch um ein vielfaches häufiger Schaden bei der Verschüttung, was dazu führen kann den Verschütteten nicht mehr orten zu können.

    • Mario Kempf 8. Januar 2018 at 10:14 - Reply

      Danke für deine Ausführungen Dominik. Damit hast du natürlich absolut recht.
      Allerdings trage ich es am Oberkörper nicht gerne und ich baue darauf, dass bei einer Sondierung öfter als 1x zugestoßen wird und es somit wenig Unterschied macht, wo exakt am Körper das LVS ist. Wenn du es in den Standard-Taschen trägst dann ist es 30cm höher als in meiner Hosentasche. Nachdem die Pieps-Suche für die Grobsuche ist und die Feinsuche mit der Sonde erfolgt macht das aus meiner Sicht einen vertretbaren Unterschied. Grundsätzlich sollten LVS und Smartphone nicht nah beieinander sein. Lieber ist mir für den Fall der Fälle ein nahes Smartphone als ein nahes LVS. Plus, dass es beim Oberkörper wärmer ist, was wiederum dem Akku gut tut. Aber das alles ist REIN SUBJEKTIV UND DEFINITIV KEINE GENERALEMPFEHLUNG!

      Das mit dem „vielfaches häufiger Schaden“… hatte ich noch nicht bedacht und klingt einleuchtend.

  3. rainer lampatzer 8. Januar 2018 at 11:48 - Reply

    Hallo Mario,

    danke, dass Du das so schön aufarbeitest, das kann ich meinen Mitläufern unkommentiert mitgeben.

    Wenn Du bitte noch nachtragen möchtest zum Thema Merino vs. KuFa:

    1. Wer mal eine eine Woche lange Gebietsdurchquerung gemacht hat, wird die Geruchsentwicklung bei KuFa verfluchen – da habe ich schon Wäsche im Hüttenofen verschwinden sehen, der Schlussabstieg wurde dann ohne Unterwäsche absolviert.
    2. Merino NIE mit normalen Waschmittel WASCHEN, davon wird es nach wenigen Mal brüchig. Das liegt an den Eiweiß zerstörenden Enzymen im Waschmittel. Diese Enzyme sollen trotz niedriger Temperaturen Bakterien töten. Wolle ist leider auch Eiweiß. Es gibt spezielle Waschmittel für Wolle, Seide und Daunen. Diese sind unbedingt zu verwenden, auch wenn die etwa das Dreifache kosten. Und um Himmels willen, mehmt die ohne Duftmittel, auch wenn sie (wieso eigentlich?) noch teurer sind.
    3. Durch die geringere Geruchsentwicklung muss Merino auch seltener gewaschen werden. Das erhöht die Lebensdauer. Meine vier Merino- Unterhosen (kurz) reichen die etwa 30 Tourentage pro Saison. Die lange habe ich ohnehin nur max. 2-3 Tage im Jahr an. Zu Saisonende wasche ich alle Merinowäsche separat. Nach 5 Jahren immer noch keine Abnutzung.
    4. KuFa verursacht beim Waschen Mikroplastik, die die Kläranlage nicht entfernen kann und ist nach der aufgrund häufigen Waschens frühen Entsorgung Sondermüll – auch das solltest Du zumindest erwähnen. Dies betrifft vor allem die feinen Fasern der Wäsche, weniger die grobe für die Außenschicht.
    5. Für Budget- Bergsteiger gibt es allerdings immer wieder mal ausreichend gute KuFa bei Aldi, Hofer, Lidl, Billa etc – für kaum mehr Geld als Baumwolle beim Kik. Hier muss man sich auch kein schlechtes Gewissen wg. schlechter Arbeitsbedingungen in der dritten Welt machen, weil solche Wäsche mittlerweile von Vollautomaten produziert wird.

    Und jetzt, nach dem Plädoyer für Wolle, dürfen mich die Extrem- Veganer von mir aus shitstormen 🙂

    • Mario Kempf 8. Januar 2018 at 11:52 - Reply

      Danke für deine Inputs Rainer! Finde ich gut!
      Werde eine Ergänzung machen.

      Zum Thema Geruchsbildung & Merino: Hast du bei dem seltenen Waschen keine Hygiene-Bedenken?

      LG Mario

  4. rainer lampatzer 8. Januar 2018 at 12:04 - Reply

    Hallo Mario,

    danke, dass Du das so schön aufarbeitest, das kann ich meinen Mitläufern unkommentiert mitgeben.

    Wenn Du bitte noch nachtragen möchtest zum Thema Merino vs. KuFa:

    1. Wer mal eine eine Woche lange Gebietsdurchquerung gemacht hat, wird die Geruchsentwicklung bei KuFa verfluchen – da habe ich schon Wäsche im Hüttenofen verschwinden sehen, der Schlussabstieg wurde dann ohne Unterwäsche absolviert.
    2. Merino NIE mit normalen Waschmittel WASCHEN, davon wird es nach wenigen Mal brüchig. Das liegt an den Eiweiß zerstörenden Enzymen im Waschmittel. Diese Enzyme sollen trotz niedriger Temperaturen Bakterien töten. Wolle ist leider auch Eiweiß. Es gibt spezielle Waschmittel für Wolle, Seide und Daunen. Diese sind unbedingt zu verwenden, auch wenn die etwa das Dreifache kosten. Und um Himmels willen, mehmt die ohne Duftmittel, auch wenn sie (wieso eigentlich?) noch teurer sind.
    3. Durch die geringere Geruchsentwicklung muss Merino auch seltener gewaschen werden. Das erhöht die Lebensdauer. Meine vier Merino- Unterhosen (kurz) reichen die etwa 30 Tourentage pro Saison. Die lange habe ich ohnehin nur max. 2-3 Tage im Jahr an. Zu Saisonende wasche ich alle Merinowäsche separat. Nach 5 Jahren immer noch keine Abnutzung.
    4. KuFa verursacht beim Waschen Mikroplastik, die die Kläranlage nicht entfernen kann und ist nach der aufgrund häufigen Waschens frühen Entsorgung Sondermüll – auch das solltest Du zumindest erwähnen. Dies betrifft vor allem die feinen Fasern der Wäsche, weniger die grobe für die Außenschicht.
    5. Für Budget- Bergsteiger gibt es allerdings immer wieder mal ausreichend gute KuFa bei Aldi, Hofer, Lidl, Billa etc – für kaum mehr Geld als Baumwolle beim Kik. Hier muss man sich auch kein schlechtes Gewissen wg. schlechter Arbeitsbedingungen in der dritten Welt machen, weil solche Wäsche mittlerweile von Vollautomaten produziert wird. Nach 5 Mal waschen hat diese Wäsche dann nur noch Heizwert.

    Und jetzt, nach dem Plädoyer für Wolle, dürfen mich die Extrem- Veganer von mir aus shitstormen 🙂

  5. rainer lampatzer 8. Januar 2018 at 12:09 - Reply

    Irgend was ist jetzt schiefgleaufen bei dem Blog- Comment —-

    Jetzt meine Antwort zu Deiner Rückfrage: Nein da habe ich keine Bedenken – in diese Unterwäsche geht außer mir nämlich niemand rein. Als Sitzpinkler, Nutzer feuchten Kackpapiers und mit dem Glück, fast geruchlosen Schweiß abzusondern, bleibt meine Wäsche eine Woche lang geruchsneutral. Und ich bin nicht so oft unterwegs wie Du.

  6. […] #3 – Bekleidung […]

  7. […] #3 – Bekleidung […]

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