Der Wetterbericht für heute ist leider schlecht – was uns trotzdem nicht davon abhält eine Selladurchquerung zu wagen. Wir starten nahe der Seilbahnstation zwischen Grödner Joch und Kolfuschg. Nach einigen Metern auf der Piste zweigen wir südlich in einen steilen Hang ab. Nach dieser Steilstufe gelangen wir in ein zunehmend enger werdendes Kar, das schließlich zur Rinne wird (im Sommer ist das wohl ein Klettersteig). Vorm Rifugio Ütia Pisciadu F Cavazza zweigen wir nach Osten ab und spuren zu unserer vermeintlichen Aufstiegsrinne, die uns steil zu einem Joch führt, hier fahren wir fälschlicherweise ins Val Ciadin ab und verabsäumen es, auf die Forcla dai Ciamorces zu steigen. So gelangen wir zurück zur Aufstiegsspur und laufen zurück zum Rifugio.

Wir entschließen uns für den Weiterweg durchs weite Valun di Pisciadu zum Sela de Pisciadu. Nachdem uns die Zeit davon läuft und der Weiterweg auch aufgrund der schlechten Sicht unsicher ist, entschließen wir uns zum Rückzug über die bereits bekannte Route. Die Abfahrt durch die steile Rinne nach dem Rifugio klappt dank der guten Schneeverhältnisse ausgezeichnet. Problemlos gelangen wir zurück zum Auto und checken in unserem nahen Quartier in Kolfuschg ein.

Fazit: Wenn auch anders wie geplant eine schöne Tour, die bei besserer Sicht sicherlich noch mehr Spaß macht.

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