Alljährlich führt mich die Weihnachtszeit zurück in die steirischen Gefilde, wo mit der Familie die Festtage zelebriert werden. Klar, dass die Skitourenausrüstung nicht daheim bleiben darf sondern mitkommt. Nachdem wir heute alle auf die Skier möchten fahren wir ins nahe Lachtal, wo wir etwas Schnee vermuten. Der Vorteil des Lachtals ist, dass es sich um einen Kessel handelt und von der geplanten Kamm-Rundtour praktisch überall direkt durch Skigebiet oder freien Skiraum abgefahren werden kann. Nun ja, soweit der Plan…

Nach dem ersten langen Flachstück steigt das Terrain ein wenig an und führt an der Lachtalhütte vorbei oberhalb des markanten Graben. Später geht es direkt in den breiten Graben, was den Vorteil hat, dass es hier windgeschützt ist. Nach ca. einem halben KM trenne ich mich von der pistenähnlichen Spur und gehe meinen eigenen Weg Richtung Kamm. Dieser verläuft sehr sanft und führt zu einer kleinen (Privat-)Hütte, die neu wirkt und auch auf keiner Karte aufscheint. Nach kurzer Querung geht’s hinunter ins nächste Tal, vorbei an der Feistritzalm und folge der Forststraße ein Stück. Wo der Hang etwas flacher wird spure ich durch den Wald bis zur Halserhütte und weiter über den Kamm zum Halserkogel.

Weiter geht’s zum Steineck – dem höchsten Punkt der Tour. Einige Tragepassagen, denn generell ist hier – wie auch im übrigen Österreich – wenig Schnee. Das nächste Etappenziel ist der nahe gelegene Sandlerkogel, wo abgefellt wird. Abfahrt ca. 150 hm zum Plättenjoch, auffellen und rauf zum letzten Ziel – dem Schießeck (endlich mal ein Gipfelkreuz;-). Kurz danach Felle wieder runter und über die Grillerlücke ins Skigebiet retour zum Ausgangspunkt.

GPS Track:
[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/2013-12-22_10_01_20.gpx“]