Advertisement: Satmap Active 20 Alpenvereins-Edition

Prolog

Ältere Semester erinnern sich vielleicht noch: Vor Smartphone und Internet erleichterten Landkarten aus Papier die Navigation von A nach B. Dazwischen wurden Outdoor-GPS-Geräte populär. Das Satmap Active 20 gehört dieser Fraktion an und in unserem Test lest ihr, wie es sich im Vergleich schlägt…

Test

Satmap… very british!

Satmap gehört neben Garmin quasi zu den Urgesteinen der Outdoor-GPS-Welt. Im Gegensatz zu anderen Herstellern hat sich der britische Hersteller auf hochwertige GPS-Produkte, entsprechendes Zubehör sowie detaillierte, topographische Kartenmaterial spezialisiert. 

Die GPS-Palette von der Insel

Derzeit bietet Satmap zwei Modelle, die in unterschiedlichen Editionen (Bundles) zur Verfügung stehen:

Das Active 12 ist der direkte Nachfolger des Active 10, das ich mir bereits 2010 im Alpenvereins-Bundle zugelegt habe. Die ursprüngliche Idee war damals, mir die Alpenvereinskarten in Papierform zu ersparen. Schnell war klar, dass das in keinster Weise Sinn macht, sondern GPS-Geräte immer nur eine Ergänzung zur klassischen Papierkarte darstellen. Insbesondere bei der Tourenplanung wird das schnell klar. Oder wenn auf Tour die Batterien leer werden. 

Das Active 20 unterscheidet sich bereits auffällig im Design, aber noch viel mehr im Inneren. Akkukapazität, Display, Kompass, Prozessor, etc. sind einige Features, die verbessert wurden. User, die ein Active 10/12 verwenden, müssen sich jedoch im Klaren sein, dass am Active 20 ausschließlich MicroSD-Karten genutzt werden können. Was wiederum bedeutet, dass die vorhandenen SD-Karten kostenpflichtig via Satmap konvertiert werden müssen um sie am Active 20 zu nutzen. 

Erster Eindruck: Design, Verarbeitung

Wer das Active 20 sieht bzw. in Händen hält ist im ersten Moment aufgrund der Größe und des Gewichts möglicherweise überrascht. Dieses GPS-Gerät ist definitiv für den harten Außeneinsatz konstruiert, wo Robustheit und Zuverlässigkeit im Vordergrund stehen. Design und Features sprechen eine deutliche Sprache und unterstreichen, dass das Gerät insbesondere für Profis (z.B. Bergrettung) ideal ist. 

Dank gummierter, rauer Rückseite bzw. Seitenteilen sowie dem hohen Gewicht liegt das Gerät sicher in der Hand. Auf der Oberseite befinden sich 3 orangefarbene Tasten und auf beiden Gehäuseseiten finden sich nochmals je 3 schwarze Tasten. Sämtliche Tasten verfügen über einen angenehmen Druckpunkt und die Verarbeitung wirkt insgesamt hochwertig. Das Active 20 ist wasserfest nach IP68 und stoßfest nach IK7. Trotzdem sollte ein sorgsamer Umgang selbstverständlich sein. 

Mittels rückseitiger Quadlock-Platte (optional) kann das Active 20 z.B. mit einer Fahrradhalterung auf einem Fahrradlenker befestigt werden. Diese haben wir übrigens auch getestet, jedoch wirkt das Cockpit (aka Lenkstange) für uns damit eher überladen. Durch die Schlitze auf der rückseitigen Platte haben eine dünne Schnur gefädelt, mir der wir das Gerät mit der Tasche verbinden. Damit kann es nicht versehentlich verloren gehen. Auf der Unterseite befindet sich unter einer Gummiabdeckung der Micro-USB-Anschluss. Der gesamte untere Teil kann abgenommen werden. Darunter befinden sich Akku-Fach sowie MicroSD-Slot für Speichermedien. Statt des Akkus können mit einem optionalen Zubehör auch Batterien genutzt werden.

Lieferumfang

In der schicken Kartonbox (die wir auch als Aufbewahrung für Zubehör, Speicherkarten und ähnliches nutzen) befindet sich alles, was benötigt wird: Das Gerät selbst inkl. LiPol Akku, ein Micro-USB-Kabel, ein Stecker für die Steckdose mit zwei unterschiedlichen Adaptern für DE/AT sowie UK, ein Ladegerät für den KFZ-Zigarettenanzünder, eine Tasche und natürlich die MicroSD-Karte mit der Karte. Ebenfalls enthalten ist ein Quick-Start-Guide sowie die üblichen Sicherheitsinformationen. Weiters gehören eine Ersatz-Gummiabdeckung sowie ein kleiner sechskant-Imbusschlüssel zur Ausstattung. Last, but not least gibt es einen kostenlosen einjährigen Zugang zum Online-Planungstool Xpedition 2 (von Satmap) sowie einen 10%-Gutschein für eine Satmap-Karte nach Wahl. 

Software: SatSync

Grundsätzlich kann man nach dem Auspacken sofort loslegen. Wie bei den meisten elektronischen Geräten empfiehlt es sich jedoch, erst einmal die Hersteller-Software (in diesem Fall das kostenlose Tool „SatSync„) am Computer zu installieren. Nach der Installation haben wir das Active 20 via Kabel mit dem Notebook (Windows 7, 64bit) verbunden, nach Updates für SatSync sowie Active 20 gesucht und diese installiert. Ein Neustart und die Installation ist in wenigen Minuten reibungslos abgeschlossen. Beim Überfliegen des ausführlichen „Changelog“ ist uns aufgefallen, dass bei den Softwareupdates neben funktionalen Weiterentwicklungen unter Umständen auch vermeintliche „Hardware-Eigenschaften“ wie die Display-Lesbarkeit verbessert werden. Spannend!

Alternativ können Updates auch direkt via WiFi-Verbindung installiert werden. Mittels dieser Funktion haben wir z.B. die vorinstallierte Basiskarte aktualisiert. Außerdem können spezielle, kostenlose Datasets (z.B. Bergnamen für ausgewählte Länder) als Suchdatenbank installiert werden.

SatSync ist das „Verbindungstool“ für Satmap GPS-Geräte am Computer. Mit diesem Tool können GPS-Tracks und ähnliches zwischen GPS-Gerät und Computer ausgetauscht werden. Existierende GPX-Dateien werden beim Kopieren automatisch vom Tool konvertiert. Natürlich klappt der Transfer auch in die andere Richtung – nämlich vom Active 20 auf den Computer. Erfreulicherweise ist dafür keine Internetverbindung notwendig. Der Transfer von GPS-Tracks via drag&drop mit z.B. Windows-Explorer ist technisch nicht möglich. 

Online-Portal „Xpedition II“

Satmap bietet ein eigenes Online-Portal – genannt Xpedition II – für das der geneigte Active-20-Käufer einen kostenlosen Testzugang erhält. Der große Vorteil dieser Plattform ist, dass unterschiedlichste Karten geladen werden können  – wie z.B. IGN (Frankreich), SwissTopo (Schweiz), Kompass (Italien), BEV (Österreich), Alpenvereinskarten (Österreich & Deutschland), die hauseigenen AdventureMaps, OpenCyrcle, etc. Nachdem die Satmap AdventureMaps über kein anderes Online-Portal zugänglich sind, macht das Tool für die Planung am Notebook absolut Sinn. Außerdem ist es hilfreich, wenn zwischen den einzelnen Maps gewechselt werden kann. Neben einer Ortssuche können Strecken oder Suchfelder im Detail geplant und mit dem GPS-Gerät ausgetauscht werden. 

Für die Tourenplanung in unbekanntem Gebiet ist Xpedition II sicherlich geeignet – für den Alpenraum bieten Tools wie OutdoorActive oder Komoot mehr Möglichkeiten bzw. Informationen. Insbesondere die kostenpflichtigen Versionen punkten hier mit unterschiedlichem Kartenmaterial, einblendbaren „Layern“ (z.B. Hangsteilheiten) und konkreten Toureninformationen. 

 

Bedienkomfort

Sehr positiv fällt uns auf, dass das Active 20 sowohl mittels Tasten als auch via Touchscreen bedient werden kann. Damit ist die Bedienung mit Handschuhen uneingeschränkt möglich. Etwas schneller klappt es per Touchscreen, wo teilweise „Gesten„, wie z.B. Zoom mittels zwei Finger, möglich sind. 

Im Vergleich zum Active 10 fällt besonders die flotte Arbeitsgeschwindigkeit bei Vorgängen wie Zoomen etc. auf. Ebenfalls positiv zu erwähnen ist der schnelle Einschaltvorgang

Die Menüstruktur ist komplex und ermöglicht, das Satmap exakt für die eigenen Bedürfnisse zu konfigurieren. In den Einstellungen finden sich 38 Unterpunkte, durch die man sich zumindest einmal durcharbeiten sollte, um einen Überblick über die Möglichkeiten zu erhalten. Die meisten Default-Werte können guten Gewissens behalten werden. Einige – z.B. hinsichtlich Stromversorgung – sollte man sich in Ruhe ansehen. 

Insgesamt braucht es etwas Einarbeitungszeit und Auseinandersetzung mit den Begrifflichkeiten und Funktionen der Satmap-Welt. Zumindest wenn man diese Features benutzten möchte. Stichwort: POI, OOI, Marker, GoTo, … 

Display

Das 3,5″ kapazitive TFT-Display verfügt über ein 2.5mm Gorillaglas, das es vor Kratzern schützen soll. Wie bei jedem Gerät mit größerem Display, sollte man trotzdem achtsam damit umgehen und es tunlichst vor Kratzern schützen. Beispielsweise mit der mitgelieferten Tasche. Wer den härteren Einsatz plant kann sich optional Displayfolien oder die Satmap-eigenen Silikon-Cases überlegen. Obwohl es lt. Hersteller nicht nötig ist, haben wir eine matte Markenfolie erworben und als Schutz drauf geklebt. Die Ablesbarkeit ist gleich hoch geblieben. Bei Glas-/Klar-Folien sollte man aufgrund der möglichen Spiegelung vorsichtig sein.

Die Auflösung (480×320, HVGA) ist absolut ausreichend, klar und hell. Generell ist es zu empfehlen, die Helligkeit des Displays auf 80-100% zu stellen, damit das Ablesen auch bei grellem Sonnenlicht noch gut klappt. Beachten sollte man dabei auch einen günstigen Blickwinkel. 

Im Menü lässt sich noch ein Rotfilter für die Nacht sowie Sonnenfilter (kontrastreicher, geänderte Farbeinstellungen) auswählen. Wir bevorzugen aufgrund der optimalen Farbdarstellung die normale Ansicht. 

Energieversorgung

Standardmäßig wird ein 5.000 LiPol Akkupack mitgeliefert, der via USB-Kabel geladen wird. Für den Ladevorgang muss der Akku nicht entfernt werden. Als optionales Zubehör ist der „Battery Caddy“ für 3x AA Batterien verfügbar. Damit lassen sich alternativ Batterien und Akku-Batterien nutzen. Die Einsatzzeit ist dann jedoch kürzer als mit dem mitgelieferten Akku. Den es übrigens auch separat als Zubehör gibt.

Die Nutzungsdauer ist (wie bei elektronisch Geräten üblich) von zahlreichen Faktoren abhängig: Ruhezustand, Displayhelligkeit, An-/Ausschalten-Häufigkeit, sowie Trackaufzeichnung – um nur einige zu nennen. Bei längeren Touren macht es Sinn, sich mit den entsprechenden Einstellungen eingehend auseinander zu setzen. Bei Tagestouren mit dem Tracking hatten wir für rund 12 Std. Energie. Bei Mehrtagestouren haben wir auf die Trackaufzeichnung verzichtet und stattdessen das Gerät zwischendurch in den Ruhezustand versetzt. 

Trackaufzeichnung – pardon „Routen“-Aufzeichnung

Das Active20 zeichnet Routen auf, die als GPX abgespeichert und mit dem Computer ausgetauscht werden können. Auch in der effizientesten Energiesparstufe wird immer noch alle 8 Sekunden ein Punkt getrackt. Das resultiert in sehr detaillierten Strecken, die mehr Speicherplatz benötigen als Touren, die z.B. mittels Suunto Ambit aufgezeichnet werden. Wie beim Vor-vorgänger (Active10) kommt es dabei jedoch öfter zu Ausreißern bei den Höhen. Wir konnten die Ursache nicht herausfinden und es ist auch nicht dramatisch – jedoch kann man sich daher nicht auf die Höhenmeterangaben verlassen. 

Persönliche Erfahrungen

Wir konnten das Gerät samt Zubehör und Kartenmaterial für einige Monate bei zahlreichen Wander- und Biketouren nutzen. 

Als Menschen, die wirklich viel Zeit in der Natur und in den Bergen verbringen, nutzen wir quasi die Premium-Variante: 

  • GPS-Tracking: Suunto Ambit 3 HR Uhr
  • Kartennavigation: Satmap Active20
  • Toureninfos, Navigation, Backup, Musik: Smartphone (mit vor-geladenen Kartenausschnitten über kommerzielle Apps)
  • Topos, Kartenausschnitte, Routeninfos auf Papier

Die Uhr ist immer an und zeichnet den Weg auf. Wenn der Akku leer ist, dann macht das nicht viel. Das Active20 schalten wir abhängig von der Tourenlänge entweder an/aus zur Standortbestimmung oder lassen es permanent im Ruhemodus. Dann ist es blitzschnell an, verbraucht aber trotzdem Energie. Bei einer Tagestour ist das kein Thema – bei längeren Unternehmungen schon. Das Smartphone befindet sich im Flugmodus bzw. schalten wir bei längeren Unternehmungen ganz aus. 

Beim Einsatz im hochalpinen sowie weglosen Gelände – und natürlich im Schnee – punktet das Active20. Anders ausgedrückt: Bei allen Touren, wo es um „etwas geht“ bzw. wo Anspruch und Risiken höher sind nehmen wir das GPS mit. Für einfache Touren bei schönem Wetter lassen wir es zu Hause und vertrauen auf andere Hilfsmittel. 

Die wesentlichen Funktionen haben auch technisch weniger versierte Personen schnell heraußen. Profis finden zahlreiche Pro-Features, die sie bei der Arbeit/Navigation unterstützen. Auch wenn die Tourenplanung grundsätzlich am Gerät möglich ist, so ist der Komfort am Computer wesentlich höher. Einfache Planungen – z.B. auf der Hütte – sind jedenfalls gut möglich.  

Was uns gut gefällt

  • Erstklassiges Kartenmaterial, das jedoch seinen Preis hat
  • Bedienung, Geschwindigkeit (!)
  • Robuste, witterungsbeständige Konstruktion
  • Äußerst verlässlicher Weggefährte
  • Laufend Weiterentwicklungen / Updates

Verbesserungspotenziale

  • Schwächen bei der Trackaufzeichnung
  • Öffnen des Akkufachs / Wechsel der MicroSD-Karten erfordert Fingerspitzengefühl
  • Größe, Gewicht

Auf den Punkt gebracht

Das Satmap Active 20 ist ein Gerät für ambitionierte Outdoorsportler bzw. den professionellen Einsatz in den Bergen. Die Grundsatzfrage ist, ob man bereit ist neben dem Smartphone ein weiteres Gerät mitzunehmen. Vor- und Nachteile haben beide Lösungen und am sichersten fährt man, wenn man beides nutzt. Wer sich für ein dezidiertes GPS-Gerät entscheidet und auf hohe Qualität, technische Features sowie ausgezeichnetes Kartenmaterial Wert legt, der liegt mit dem Active20 goldrichtig. 

Eckdaten

Hersteller:   Satmap
Modell:    Active 20 Alpenvereinsedition
Kategorie:   GPS-Gerät
Gewicht:   Gerät: 192 g; Akku: 118 g
Maße:   147 x 71 x 35 mm
WWW Hersteller:   satmap.com
WWW Bergfreunde:   Bergfreunde.de
UVP:   575,– (EUR)
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Lieferumfang

  • Active 20 GPS Gerät
  • Alpenvereinskarte 1:50K & 1:25K (DAV & OEAV) auf MicroSD-Karte
  • 10% Rabatt Karten-Gutschein
  • 1 Jahr Zugang zu Xpedition Premium
  • 1 x Micro USB-Kabel zum Datenaustausch und Laden
  • 1 x Sechskantschlüssel (für die Rückplatte)
  • Lädegerät und KFZ-Ladeadapter
  • Kurzbedienungsanleitungen für Gerät und Zubehör

Hauptmerkmale

  • u-Blox M8 32 channel multi-GNSS Empfänger (GPS/GLONASS/GALILEO/SBAS, usw.) mit 25mm Patch Antenne
  • Dual Control: Via Tasten oder Touchscreen
  • Schneller Freescale IMX6 – 1GHz Prozessor
  • Hochauflösendes 3.5” LCD kapazitives TFT-Display (480 x 320, HVGA), Gorillaglas 2.5mm
  • USB 2.0, Wi-Fi, Bluetooth 4.0
  • Peer-to-Peer Drahtloser Datenaustausch
  • 3-Achsen Kompass & barometrischer Höhenmesser
  • Togglebare Topo-Karten auf MicroSD-Karten
  • 5000 mAhLiPol Akku; AA Batteriefach (Zubehör)
  • Unterstützung von Herzfrequenzmessern sowie Trittfrequenz/Geschw. Sensoren
  • Wasserfest (IP68 von über 1.5 Stunden in 1.5m Tiefe)
  • Fallfest, stoβfest (IK7, 1m auf Beton)
  • Speicher: 220 MB RAM & 455 MB FLASH

Kartenmaterial

Das verfügbare Kartenmaterial ist aus unserer Sicht das entscheidende Argument bei GPS-Geräten. Satmap-Karten werden auf MicroSD-Karten geliefert und können ausschließlich (!) mit den hauseigenen Endgeräten genutzt werden. Das Einlesen von z.B. einer vorhandenen Kompasskarte (DVD) auf Satmap-Geräte ist nicht möglich. Bei der Nutzung mehrerer Karten kann das zu einer kostspieligen Angelegenheit werden. Wer ältere Karten auf SD-Karte hat, kann diese vom Satmap Service kostenpflichtig konvertieren lassen. 

Die Karten sind ausschließlich topografisch und somit sehr detailgetreu. Im Gegensatz zu Vektorkarten ist dann allerdings kein Routing a la Google Maps möglich. Braucht es aus unserer Sicht auch nicht! Aktuell sind über 450 hochwertige Karten verfügbar und es sind auch individuelle Kartenschnitte möglich. Die Ausgangsmaterialien sind dabei recht unterschiedlich: Alpenvereinskarten, Swisstopo, IGN, BEV, OpenCycle, AdventureMaps… um nur einige zu nennen. 

Die Funktionsweise ist einfach: Akku raus, Karte wechseln, Akku rein, loslegen. Keine Installation, keine möglichen Schwierigkeiten oder Inkompatibilitäten. Das Rundum-Sorglos-Paket quasi. Einziges Manko ist der Zugang zum MicroSD- Slot, der einfacher zugänglich sein könnte.

Bei manchen Karten sind POIs bzw. OOIs hinterlegt, nach denen gesucht werden kann. Das können spezielle Übergänge oder auch Unterkünfte/Hütten sein. Für einige Regionen (CH und I) existieren Suchdatenbanken, wo nach Gipfeln, Orten und ähnlichem gesucht werden kann. 

Getestete Karten

Allgemeine Information: Details zu allen Kartenprodukten von Satmap findet ihr direkt auf der Hersteller-Seite unter diesem LINK

Alpenverein DAV/AV/BEV 25K & 50K v4 

In Kooperation mit ÖAV, DAV und BEV ist diese hervorragende Kartensammlung entstanden, die in der vierten Version einen wesentlichen Teil der Ostalpen abdeckt. Konkret finden sich Karten Oberösterreich bis Vorarlberg sowie Süddeutschland und die Brenta. Zusätzlich finden sich Basis-Informationen zu Schutzhütten wie z.B. die Telefonnummer. Es werden übrigens die Sommer-Karten der Alpenvereine dargestellt – d.h. keine Skirouten! Die Qualität entspricht 1:1 den topografischen Papier-Karten. Wermutstropfen ist, dass jene Gebiete von denen kein Kartenblatt erfasst ist, nur in der Satmap Grundkarte (niedriger Maßstab) angezeigt werden. Problematisch ist das somit bei nicht-abgedeckten Zwischenräumen zwischen Kartenblättern. 

Schweiz Gesamt Premium Ski and Coloured Slope Map 25K

Wow, was für eine geniale Karte! Die gesamte Schweiz in 1:25000, wobei sich die Skirouten sowie Hangneigungen getrennt als Layer einblenden lassen. Zur Qualität braucht man nicht viel sagen, denn die Karten basieren auf den exakten SwissTopo-Maps. Diese Karte ist für Menschen, die häufig in der Schweiz sind, quasi ein Muss!

Schweiz Gesamt Adventure Map 1:25K

Satmap Adventure Karten basieren auf OpenCycleMaps und sind ausschließlich für Satmap GPS Geräte verfügbar. Sie enthalten speziell bearbeitete Kartenlayer u. a. mit Straßennamen, Wander- und Radwege, Gipfeln, Höhenlinien und vielem mehr. Diese Karte ist deutlich günstiger als die SwissTopo-Version, nutzt jedoch auch anderes Kartenmaterial. Wer sich auf „normalen“ Wegen bewegt wird mit dieser (günstigeren) Version zufrieden sein. 

Tour du Mont Blanc Karte 25K

Wer oft im Mont-Blanc-Gebiet unterwegs ist wird diese Karte sicherlich schätzen. Abgedeckt wird das gesamte Gebiet der 170km langen Tour du Mont Blanc (TMB), dem bekanntesten „Trail“ der Gegend! Die kartografische Basis sind: Frankreich IGN 1:25K, Schweiz SwissTopo 1:25K,  Italien OpenCycleMap 1:25K sowie Satmap AdventureMap 1:25K. Insbesondere die IGN sowie SwissTopo sind top!

Transalp / Eastern Alps

Diese grenzüberschreitende Karte deckt folgende Bereiche ab: Bayern Süd 1:25k (BKG), Österreich Westen 1:50k (BEV), Südtirol & Gardasee 1:50k (Kompass), sowie Trentino Süd 1:54k-1:7k (Open Cycle Map). Somit ist man für ein sehr großes Tourengebiet bestens ausgestattet. Bei der Kompass-Karte ist zudem der Vorteil, dass hier auch Skitouren eingezeichnet sind. 

Südtirol / Gardasee 25K

Wer die zusätzlichen Gebiete der Transalp-Karte nicht benötigt, ist mit der reinen Südtirol-Karte ebenfalls gut bedient. Zusätzlich zur 1:25K Kompass Karte ist auch die OpenCycleMap in 1:25K integriert. Wie bei allen Kompass-Karten sind auch hier die Skitouren eingezeichnet. 

Transparency

Danke an dieser Stelle für die Zusammenarbeit mit den Bergfreunden und Satmap, die die Produkte kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Durch solche Kooperationen gelangen wir laufend zu neuen Erkenntnissen, die in weitere Tests einfließen und somit die Aussagekraft erhöhen. 

Screenshots

By | 2018-11-07T20:22:35+00:00 November 6th, 2018|Categories: Equipment, Header, Sponsored Post|Tags: , , , , |0 Comments

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